Mittwoch, 19. Oktober 2016

Refugio Amazonas - Tag 3 Besuch der Aras

Am 3ten Tag ging es zu einem Platz, an dem man Aras beobachten kann, wie diese den Lehm essen. Der Lehm neutralisiert die Giftstoffe von einigen Früchten, die die Aras sonst fressen. Um dahin zu gelangen, mussten wir zunächst mit dem Boot zu einer benachbarten Anlegestelle fahren und dann noch ein wenig tiefer in den Dschungel hineindringen. Der Weg dorthin war schon sehr interessant und man erlebte die Umgebung hautnah.
Lehm für die Aras
Der Lehm lag direkt an einem Fluss und an einem anliegenden Baum sammelten sich die Aras. Dank eines Fernglases konnten wir die Aras auf dem Baum sehr gut beobachten. Die Guides waren sehr hilfreich und wir waren den gesamten Vormittag an dem Ort.

Aras auf dem Baum
Geschützes Haus zum Besichtigen der Aras
Am Ort gab es eine kleine Hütte, von der aus wir alles sehr gut im Blickfeld hatten. Wasser haben wir zum Glück selbst mitgebracht (Wurde uns auch zuvor gesagt). Toiletten gab es dort keine, daher lieber vorher gehen :-).

Unser Guide hat dann noch eine interessante Entdeckung gemacht. Er kam mit einem Stock und einer Riesenameise zurück. (Bullet-Ant). Die war wirklich schnell und einfach nur groß.
Bullet-Ant auf einem Stock
Nach gut 3-4 Stunden ging es auch zurück zur Lodge. Als kleine Erinnerung gab es noch ein Foto zusammen mit unserem Guide (Grüße an Julian). Wer weitere Fotos von ihm sehen möchte, kann auf seine Facebook-Seite gehen (Link). Im Hintergrund ist der Fluss in der Nähe der Lodge zu sehen.
Gruppenfoto
Zurück auf der Lodge haben wir doch noch eine frische Paranuss gefunden. Die muss man erst mittels einer Machete oder einem anderem scharfen Gegenstand öffnen. Ich brauchte wirklich viele Anläufe :). Unser Guide hat die Nuß mit seinem ersten Schlag aufbekommen.
Ich beim Paranüsse öffnen
Und hier sind endlich die Paranüsse. Diese müssen noch per Hand und der dort gezeigten Maschine geöffnet werden und schon kann man sie genießen. Sie schmecken anders als die Nüsse hier, sind viel weicher und geschmacklich intensiver. Die Nüsse sind auch nur zu bestimmten Jahreszeiten erntereif, daher kosten sie hier auch so viel.
Frische Paranüsse